Trigger-Stoßwellentherapie

In der Orthopädie wurden Stoßwellen bisher lediglich bei Fersensporn, Tennisellenbogen und Kalkschulter eingesetzt. Verkürzte Muskelfasern, Bindegewebsverhärtungen und Mobilitätsstörungen mit Stoßwellen zu behandeln ist ein vollkommen neuartiger Ansatz.

Diese  modifizierte sanfte Trigger-Stoßwellentherapie ermöglicht erstmals eine absolut schonende und effektiv Behandlung des gesamten Bewegungsapparates als auch höchste Effizienz bei den "klassischen" Indikationen, die eingangs erwähnt wurden.

Mithilfe eines speziellen Stoßwellentherapiegeräts werden tiefliegende Muskeln gezielt mit einer besonderen Schallwelle behandelt und die Schmerzpunkte gelöst.

Vor allem Halswirbelsäulenbehandlungen sind, nachdem sie durch falsche, unsachgemäße chiropraktische Behandlungen in Verruf geraten sind, nun absolut risiko- und schmerzfrei möglich. Da keine Bewegung während der Behandlung auf die HWS-Gelenke ausgeübt wird, sondern nur die tiefliegende Muskulatur durch die Schallwellen entspannt wird, kann es zu keinen Verletzungen kommen, und die Ursache der Gelenkblockierung wird schonend und völlig schmerzfrei aufgelöst.

Die radiale Stoßwellentherapie arbeitet physikalisch gesehen mit kurzen Schallimpulsen und hoher Energie. Sie ist bei entsprechender Indikation eine großartige Behandlungs- methode, die bei außerordentlicher Effektivität besonders schonend ist.

Die gezielte und sehr effektive Behandlung von Wirbelsäulenblockierungen mit speziellen sehr schonenden Schallwellen ist das vollkommen Neue an dieser Therapiemethode.

Schmerzen durch Trigger

Bindegewebsverklebungen und verhärtete Muskelfasern, die in der Schulmedizin auch als Muskelhartspann und Myogelosen bekannt sind, bei denen bisher nur mit Medikamenten und Injektionen geholfen werden konnte, können nun mit der Stoßwellentherapie sehr effektiv aufgelöst werden.

Gerade die Verhärtungen, die auch Trigger genannt werden, sind sehr häufig Auslöser für chronische Schmerzen.

Es entstehen Verspannungen und Verhärtungen, die über kurz oder lang Schmerzen an einer anderen Stelle im Körper hervorrufen können und als druckempfindliche Knoten oder Stränge tastbar sind. Die unangenehmste Wirkung der Trigger ist, dass sie Schmerzsignale in den Körper aussenden. Der Schmerz wird aber nicht dort empfunden, wo der Trigger ist, sondern an einer ganz anderen Stelle im Körper.

Untersuchungen haben ergeben, dass Trigger durch Stress, Überlastung, Operationen, Sport, Unfälle und Krankheiten entstehen. Durch die Verkrampfung der Muskulatur wird auch der Muskelstoffwechsel beeinträchtigt, und durch die erhöhte Zugspannung (durch die Verkrampfung kommt es zu einer Muskelverkürzung) entstehen Überbelastungen und Verletzungsanfälligkeiten.
Wie ein überspanntes Seil beginnen die Muskeln am Knochen zu ziehen und bringen den Körper in ein Ungleichgewicht. Skoliosen (Wirbelsäulenverkrümmungen), aber auch schlagartig einsetzende Schmerzen durch Schutzhaltungen, Wirbelblockaden und Nervenentzündungen können die Folge sein.

Stoßwellen in der Schmerztherapie

Verschiedene Therapieformen wie Injektionen, Massagen, physikalische Heilmethoden usw. bringen Linderung der Schmerzen, können aber manchmal die Ursache nicht ganz beseitigen. Mit speziellen schonenden Stoßwellen werden gezielt die Verspannungen, Muskelverhärtungen und Verklebungen behandelt, die für die Fehlfunktionen und damit die Schmerzen verantwortlich sind.

Bei der osteopathischen Trigger-Stoßwellentherapie kann auf Injektionen und Medikamente verzichtet werden, da nur mit Schalldruckwellen die schmerzhaften Muskelverspannungen aufgelöst werden. Je nach Behandlungsfall muss eventuell noch zusätzlich die Durchblutung verbessert, der Lymphabfluss angeregt oder es müssen Narben behandelt werden.

Nach osteopathischem Konzept werden natürlich die Beweglichkeit und die normale Körperstatik wiederhergestellt.

 


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